Herausragende Künstler, wie Benoît Lachambre, sowie junge nationale Choreografen, wie Johnny Lloyd oder Sven Seger, zeigten in ihren Stücken ein Potpourri zeitgenössischer Tanzströmungen. Sie begeisterten das Publikum mit Akrobatik und Konzepttanz, Avantgarde und Popkultur.
Angela Guerreiro hat mit ihrem Projekt DanceKiosk.Hamburg den Nerv vieler Künstler getroffen: Zahlreiche Tänzer und Choreografen haben bereits jetzt ihre Zusage für nächstes Jahr garantiert.
taz Hamburg, 30.6.2005
Die in Hamburg lebende portugiesische Tänzerin, Performerin und Choreographin Angela Guerreiro hat eine Sommeruniversität für Tänzer, Performer und das an Tanz interessierte Publikum mit dem Titel "Dance-Kiosk Hamburg" ins Leben gerufen.
Die Welt, 17.6.2005
In Hamburg gibt man sich zufrieden mit John Neumeiers kulinarischen Ballett-Tagen. Der DanceKiosk will aber dem brach liegenden zeitgenössischen Tanz an der Elbe auf die Sprünge helfen und sich bei (hoffentlich) reger Nachfrage versuchen, als Dauerangebot zu etablieren.
Kieler Nachrichten, 1.7.2005
Der DanceKiosk-Hamburg öffnet die Möglichkeit zu einer umfassenden Auseinandersetzung mit dem modernen (Bühnen)Tanz.
Oxmox, Juli 2005
Die Choreographin Angela Guerreiro, Dauerpionieren in der Hamburger freien Tanzszene, startet am 4. Juli das Pilotprojekt mit Kursen, Training, Workshops und Performances an vier Sonnabenden.
Hamburger Abendblatt, 30.6.2005
Natürlich tanzt er ihn nicht: den Tanz des Todes. Paulo Castro redet nur davon. Sonst müsste er sterben. Der Monolog reflektiert die Konflikte in der marktbestimmten Kunstproduktion. Ein treffendes Fazit für den von Angela Guerreiro veranstalteten DanceKiosk. Guerreiro spricht zu Recht von Erfolg, plant für 2006 eine weitere Kiosk-Ausgabe.
Hambuger Abendblatt, 2.8.2005
Schöne Bewegung in der Tanzszene.
Die Welt, 20.7.2005
Der Humor des blendend weißen Stücks ist absolut schwarz. Lachambre mit der Papiermütze überm Kopf erinnert an die Folterbilder aus dem Irak.
Hamburger Abendblatt, 18.7.2005
Benoît Lachambre und Isabelle Schad stellten ihre Arbeit [White Trash] in beeindruckender Konsequenz ein Lehrstück dar über die Zerlegung von Sinnlichkeit und die selektive Reizung der Wahrnehmung.
Nüchtern betrachtet, reduzieren die zwei versierten und erfahrenen Performer ihre Inszenierung auf eine Begegnung zweier Individuen im Spannungsfeld des sozialen Mikrokosmos einer Tanzbühne. Doch irgendwann entfaltet diese Reise durch innere Denk- und Sinnesräume einen tranceartigen Sog, dem man sich kaum mehr entziehen kann.
taz Hamburg, 18.7.2005
So kann man durch den Körper reisen: Benoît Lachambre entzieht sich jedweder Kategorisierung. Als Person wie als Künstler.
Hamburger Abendblatt, 16.7.2005
Er hält alles in der Schwebe. HipHop-Poet Johnny Lloyd beim Hamburger Sprechwerk überraschte als Virtuose im lässigen Balancehalten beim Spiel mit Beatboxing, Breakdance, Glaskugeln und Worten. Gedanklich wie körperlich verblüffend wendig, hält er biographische Anekdoten, seine tänzerischen Nummern, den Dialog mit sich und dem Publikum in der Schwebe zwischen Amüsement und Ernst, Fiktion und Wahrheit, Meisterschaft und Scheitern. Der DanceKiosk hat in ihm einen Grenzspieler zwischen Tanz und Theater entdeckt.
Hamburger Abendblatt, 11.7.2005
